Der Fotograf

MJ_gut

Der Fotograf stammt aus dem hohen Norden Deutschlands und ist wegen dieses glücklichen Umstandes kältefest und wasserabweisend, was vor allem beim Arbeiten mit der Kamera draußen in der Natur von Vorteil ist.

Gelernt hat er das Fotografieren zunächst als jugendlicher Amateur und später dann „richtig“ in der Ausbildung zum Zeitungs-Journalisten. So ist das Fotografieren zweigeteilt; einmal „professionell“ in beruflichen Zusammenhängen und dann weiter als „Amateur“, was bei unseren deutschen Mitbürgern immer einen leichten verächtlichen Unterton in die Stimme sickern lässt, eigentlich aber doch „Liebhaber“ heißt. Und genau so ist es auch. Hier in der Photokiste finden sich ausschließlich „Amateur“-Aufnahmen. Sie zeigen naturgemäß nur einen kleinen Ausschnitt der ganzen Bandbreite der Arbeit mit der Kamera. Allerdings ist die Kamera mit ihren Objektiven nur das eine Werkzeug zum Erarbeiten der Bilder. Das zweite sind unabdingbar der Apple-Computer und die Adobe Bildbearbeitungsprogramme Photoshop und Lightroom. Erst das Zusammenwirken aller dieser Komponenten lässt die Bilder entstehen, die hier zu sehen sind. Dabei ist es wirklich müßig, sich über Ja oder Nein der Bildbearbeitung zu ereifern. Sie ermöglicht die physikalische Korrektur aller jener Fehler, die das Objektiv mit auf den Chip bannt, die unser Auge beim Betrachten des Motivs aufgrund unserer Sehweise und der Funktion jenes wunderbaren Zellhaufens unter unserer Schädeldecke aber schlicht ausblendet. Die Bildbearbeitung holt in der Pixelmenge auf dem Display des Rechners also im Grunde nur das nach, was unser Gehirn vollautomatisch und ohne darüber nachdenken zu müssen von sich aus leistet.

Überhaupt ist das „Sehen“ ja das Wichtigste beim Fotografieren. Erst das geübte Auge (ja: das geübte!) kann aus der uns umgebenden Vielfalt der Welt jene Motive herausdestillieren, die dann die Kamera aus dem vergänglichen „jetzt“ herauslöst und damit aus dem Fluss der  Veränderung herausnimmt. Womit wir unverhofft und staunend schon den ganzen Sinn des Fotografierens auf den Punkt – Druckpunkt des Auslösers – gebracht haben. Und weswegen auch der kühne Satz des Fotografen Ken Rockwell noch immer uneingeschränkt gilt: „Your camera doesn’t matter“ (Deine Kamera spielt keine Rolle). Denn auch mit einer schlechten Kamera kann man sehr gute Fotografien aufnehmen, was zugegebenermaßen allerdings schwieriger ist als mit einer guten Kamera schlechte Fotografien aufzunehmen.

„Und womit nimmst Du Deine Bilder nun auf?“ wird der Fotograf dennoch immer wieder gefragt. Nun gut, hier sei’s verraten:

Kamera: Nikon D500 und Nikon D800 digitale Spiegelreflexkameras

Objektive Festbrennweiten:

  • AF Nikkor 20mm 1:2.8 D
  • AF-S Nikkor 35mm 1:1,8 G
  • AF Nikkor 50mm 1:1,4
  • AF Micro Nikkor 60mm 1:2,8
  • AF Nikkor 85mm 1:1,8
  • AF DC-Nikkor 105mm 1:2,8 D

Objektive Zoom:

  • AF-S Nikkor 12-24mm 1:4 IF ED
  • AF-S Nikkor 17-55mm 1:2,8 ED
  • AF-S Nikkor 28-70 mm 1:2,8 G ED
  • AF-S NIKKOR 70-200 mm 1:2,8G ED VR II

Und als quasi „Überall dabei“ hat der Fotograf noch eine Panasonic Lumix  DMC-LX5 mit einem Leica 1:1,2 Objektiv in der Hosen- oder Jackentasche

„Und?“ wurde der Fotograf schon mehr als einmal gefragt, „mit Deinem Smartphone machst Du gar keine Bilder?“

Nein, macht er nicht.

(Das hat er jedenfalls bis Februar 2016 geantwortet. Dazu mehr in der Seite „Praxis“)

One response

11 09 2013
www.pixxxel.org

tolle Bilder – gratuliere! Ich bin gespannt was da noch so kommt 🙂

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